Tohoku-Trip mit Kids: wunderschönes Hiraizumi


Hiraizumi war die große unerwartetes Ereignis hinauf unserem Roadtrip durch Tohoku, den Norden von Japans Hauptinsel Honshu. Wir nach sich ziehen die wunderschöne Tempelstadt ganz zufällig am Wegrand entdeckt – ein historisches Land der aufgehenden Sonne im Kleinformat, ohne Touristenmassen.

Hiraizumi Chusonji

Zauberhaftes Hiraizumi – Land der aufgehenden Sonne at it’s best!

Normalerweise fährt man von Tokyo nachher Norden weiter jener Ostküste Japans, extra die Stadt Sendai mit jener traumhaften Matsushima-Bucht. Tut man dasjenige, verpasst man zwar die echten Highlights von Tohoku, die sich im bergigen, wenig besiedelten und massiv bewaldeten Inland jener Provinzen Iwate und Fukushima verbergen.

Neben dem winzigen Tono, wo wir hinauf die Jagen nachher Kappa-Geistern gingen, und jener Samurai-Stützpunkt Aizu-Wakamatsu am wunderschönen Salzlake Inawashiro im Schlagschatten des Bandai-Vulkans, entdeckten wir Hiraizumi im Schein jener untergehenden Sonne – ein Städtchen wie aus dem japanischen Bilderbuch (nein, kein Manga!).

Hiraizumi Matsuo Basho

Hinaus die Spuren von Matsuo Basho, dem berühmten japanischen Poeten, stößt man zweitrangig in Hiraizumi

Hiraizumi: Bilderbuch-Städtchen mit Bilderbuch-Tempeln

Wer in den Japanischen Bergwiese unterwegs war und Matsumoto oder Takayama gesehen hat, jener wird den Aussicht von Hiraizumi nicht ganz so sensationell finden. Unser Takayama-Visite war schon zwei Jahre her, und wir nach sich ziehen uns hinauf den ersten Blick in Hiraizumi verliebt.

Dasjenige mag zum Teil zweitrangig daran liegen, dass wir ziemlich erschüttert von den Zerstörungen des Tsunami an jener Nordostküste Japans gewesen waren und somit unsrige Route durch Tohoku spontan ins Inland verlegt hatten. Hier war zwar nicht viel los, zwar was auch immer war heil – wir atmeten regelrecht hinauf.

Hiraizumi Straße

Hiraizumi Straße

Die Straßen und Gassen von Hiraizumi lagen still in jener Abendsonne, gesäumt von blau leuchtenden Hortensien-Büschen und Kirschbäumen (die im Frühling und Herbst wunderschön aussehen sollen). Die niedrigen schwarz-weißen Holzhäuser schienen allesamt beim Wettbewerb um die Goldene Hausnummer gewonnen zu nach sich ziehen und an jeder Kante lud ein kleines Restaurant oder ein Lokal mit Souvenirs und Kunsthandwerk zum Hineinschauen ein.

Dass Hiraizumi einmal so weitläufig und mächtig war, dass es sogar Kyoto Rivalität machte, sieht man heute nicht mehr. Dieser spätere erste Shogun, Minamoto Yoritomo, machte die Residenz des Fujiwara-Clans im Jahr 1189 hinauf jener Suche nachher seinem Mönch dem Erdboden gleich (jener arme Yoshitsune hatte sich hier versteckt und brachte sich nachher einem Verrat möglichst um, qua sich von seinem älteren Mönch töten zu lassen). Dasjenige scheint ihr solange bis heute nachzuhängen – die Häuser und Tempel sind zwar noch da bzw. vorbildgerecht wieder aufgebaut, u. a. passiert hier zwar nicht mehr viel.

Hinaus einem Hügel extra jener Stadt streiften wir durch kombinieren verlassenen Shinto-Schrein, spazierten dann durch die idyllischen – im Kindermund: langweiligen – Parkanlagen des Motsu-ji Tempels, wo man hinauf den weiten Rasenflächen mit viel Fantasie noch die Fundamente eines ehemaligen Palastes wiedererkennen kann, und entspannten uns vor dem Abendessen noch in einem netten kleinen Onsen.

Hiraizumi Shinto Tempel

Shinto-Fragen: Bringt dasjenige Glücksgefühl? Oder ist es nur Deko?

Hauptsaison? Während wir in jener Tempelanlage von Nikko von einem regelrechten Strom von Menschen mitgerissen worden waren, hatten wir Hiraizumi, die einmal größte Stadt Japans mit einer jahrtausendealten Historie, so ziemlich zurückgezogen zu Gunsten von uns.

Hiraizumi Spiegel

Chuson-ji und Goldene Halle

Touristen kommen vor allem nachher Hiraizumi, um die berühmte Goldene Halle anzuschauen, wie uns jener Reiseführer verriet. Dieses Mausoleum jener ehemaligen Fujiwara-Herrscherdynastie wollten wir zweitrangig sehen! Dazu mussten wir zunächst den Chuson-ji hineingehen – die große Tempelanlage drumherum, in jener die Goldene Halle steht.

Wie sich kurzfristig herausstellte, ist dasjenige Drumherum in diesem Kern wesentlich schöner qua dasjenige berühmte Herzstück. Wir verbrachten in jener aufsteigenden Tageshitze sehr angenehme Zahlungsfrist aufschieben damit, unter den riesigen Zedern des seit dem Zeitpunkt dem Jahr 850 (!!) existierenden Tempelgeländes umherzustreifen, die vielen kleinen Schreine anzuschauen und in jener Haupthalle Hondo einem Mönch hiermit zuzuschauen, wie er einem Gast beim Schriftlich festhalten von heiligen Sutren behilflich war.

Sommer in Japan Chuzon-ji Hiraizumi Zedern

Unter Zedern herrscht zweitrangig in Hochsommer in Land der aufgehenden Sonne angenehmes Waldklima

Welches jener Mann da machte, während er umständlich niederkniete, sich vorbereitete, aus einem Heftchen vorgelesen und -gesungen bekam, mit Papierschnipseln bestreut wurde und schließlich, nachher einer gefühlten Ewigkeit, zu Schreibfeder und Tusche griff, um zwei Schriftzeichen zu malen? Keine Sachverstand – zwar es sah toll aus!

Dasjenige Weltwunderbaby, dasjenige weniger Geduld hatte, tapste derweil andächtig barfuß hinauf dem lackierten Holzfußboden jener Veranda und hinauf den knisternden Tatami-Matten des Tempelinneren herum und teilte mir mit, es wolle „noch sehr, sehr stark in dem Holzhaus bleiben“.

Hiraizumi Chusonji Hondo

Hiraizumi Chusonji Hondo

Die große Schelle vor dem Chusonji Hondo

Hiraizumi Chusonji Hondo

Je mehr Stützen so ein Baum hat, umso besser! Vertrauen wir

Hiraizumi Chusonji Hondo

Tolles Holz – finden die Kinder

Hiraizumi Chusonji Hondo

Drinnen wird gebetet…

Hiraizumi Chusonji Hondo

…und im Freien zweitrangig

Unsrige besinnliche Stimmung erlitt leider kombinieren Hemmnis, qua wir die sagenumwobene Goldene Halle besuchen wollten. Dazu wurde nämlich erstens ein ziemlich happiger Eintritt fällig, zweitens durfte man die Halle – die aus Konservierungszwecken IN einem weiteren Haus steht – nicht fotografieren und drittens sah sie am Finale ziemlich unspektakulär aus.

Statt einer Halle handelt es sich lieber um kombinieren Mindestens-Tempel, jener zwar reich verziert ist und in dem vielleicht die Mumien jener Fujiwara-Herrscher aufbewahrt werden, zwar flach sehr stummelig wirkt und zu allem Fülle hinter einer Glasscheibe steht. Nachher fünf Minuten standen wir wieder im Freien und fühlten uns irgendwas veräppelt.

Hiraizumi Chusonji Konjikido

Die Konjikido oder Goldene Halle – nur von lateral

Wie aufwendig die Verzierungen jener Goldenen Halle sind und mit welcher Geduld sie in den 1960er-Jahren restauriert wurden, schauten wir uns im Folgenden in einem Video im Museum an, dasjenige wir allesamt wesentlich spannender fanden qua die Goldene Halle selbst (Video geht ja immer).

Tipps zu Gunsten von euren Visite: Es gibt verschiedene Eingänge zum Chuson-ji; wir nach sich ziehen den südlichsten gewählt, von dem aus wir vor allem ziemlich steil bergauf steigen mussten. Dazu nach sich ziehen wir in der Tat kombinieren wunderschönen Spaziergang unter riesigen Zedern und Ahornbäumen genossen. Dasjenige Tempelgelände ist 8 solange bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt zahlt man nur zu Gunsten von die Goldene Halle: 800 Yen.

Hiraizumi Chusonji Wurzeln

Seit dieser Zeit extra 1.000 Jahren steht jener Tempel hier…

Dieser Felsentempel: Takkoku no Iwaya Bishamon-do

Verknüpfen noch viel tolleren Tempel entdeckten wir, qua wir schon aus Hiraizumi hinausfuhren und uns nachher Süden wandten. Stracks am Straßenrand etwa 6 km extrinsisch jener Stadt fiel uns ein riesiger rostroter Torii hinauf, hinterm ein ebenso rostrotes Tempelgebäude geradeaus in eine steil aufragende Felswand gebaut zu sein schien.

Dieser Takkoku no Iwaya Bishamon-do ist sogar noch älter qua jener Chuson-ji Tempel und wurde im 9. Jahrhundert hinauf dem Gebiet eines besiegten Kriegsherrn errichtet. Akuro Takamiro hielt in einer Felsenhöhle Frauen und Kinder aus den eroberten Städten gefangen und tötete sie nachher Lust und Laune.

Hiraizumi Iwaya Bishamondo

Welches steht denn da? Wir umziehen erkunden

Nachher dem Triumph extra Takamiro wurde an und vor jener Höhle ein Shinto-Schrein errichtet und dem Kriegsgott Bishamon gewidmet. Drumherum siedelten sich im 12. Jahrhundert manche buddhistische Tempel jener Pure Staat-Sekte aus Hiraizumi an. Von ihnen stammt zweitrangig dasjenige große Buddha-Gesicht, dasjenige geradeaus in den Felsen neben dem Schrein geritzt wurde – vielleicht jener nördlichste Buddha Japans, welches ich in der Tat bezweifle, denn wir nach sich ziehen viel weiter im Norden noch reichlich Buddhas gesehen.

Welches übrigens typischerweise Land der aufgehenden Sonne ist: Dieser Schrein mag ursprünglich extra tausend Jahre antiquarisch sein; die aktuellen Gebäude sind zwar zum Teil noch nicht einmal zehn Dekaden antiquarisch. Holzhäuser verbrennen nämlich gerne ab, und dasjenige ist dem Iwaya Bishamondo schon zigfach passiert. Dasjenige derzeitige Gebäude stammt von 1961 und wurde dem Kiyomizudera-Schrein in Kyoto nachempfunden.

Von den extra 100 Statuen des Bishamon-Gottes sind immer noch 33 erhalten, nach sich ziehen wir gelesen; die Öffentlichkeit darf sie zwar nur nur allesamt 33 Jahre sehen.

Hiraizumi Iwaya Bishamondo

Im Inneren des Felsenschreins sieht es keiner felsig aus

Wir beschäftigten uns mit dem Läuten von Gongs, dem Anzünden von Räucherstäbchen und dem Beschriften von hölzernen Wunschkärtchen (so geht dasjenige) trotzdem ganz gut und genossen dasjenige Gefühl, qua einzige Gast in einer uralten japanischen Tempelanlage unterwegs zu sein.

Hiraizumi Iwaya Bishamondo

Selbst wünsche mir…

Tipps zu Gunsten von euren Visite: Dieser Iwaya Bishamon-do ist täglich 8 solange bis 17 Uhr geöffnet, jener Eintritt beträgt 300 Yen zu Gunsten von Erwachsene. Wenn ihr kein PKW habt, gelangt ihr entweder mit dem Fahrrad hin (dauert ca. 30 Minuten extra einsame Bergstraßen) oder mit einem Bus von Hiraizumi Station, jener zu Gunsten von 390 Yen etwa stündlich hinfährt (etwa 10 Minuten).

Hiraizumi Iwaya Bishamondo

Hiraizumi ist hinauf jeden Kern kombinieren Umweg wert, wenn ihr durch Tohoku fahrt. Die Stadt liegt etwa 100 km Nord… von Sendai, nachher Tokyo sind es 450 km, welches per Zug in reichlich 3 Zahlungsfrist aufschieben zu schaffen ist. Immerhin warum die Eile – hinauf jener Strecke gibt es doch so viel zu erspähen! ♥



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